Dr. G. Zimmermann

Privatpraxis für Psychotherapie
und Verhaltensmedizin

Wie durch Stress Symptome
und Krankheiten entstehen.

Der Körper reguliert sich in jeder Situation durch Zusammenziehen und Ausdehnen. Unangenehme Situationen, Müdigkeit, Anstrengung, aber auch Angst und Ärger bewirken eine Kontraktion der Muskulatur. Diese Anspannung hat eine wichtige Funktion: Sie steuert Erregung und Gefühle und soll verhindern, dass der Organismus von seiner Erregung und den Emotionen geflutet wird, weil sonst in der Folge physiologische Störungen oder Angst- bzw. Paniksymptome entstehen können.

Chronische Anspannung und Stress können im Organismus u.a. Entzündungsprozesse, eine Infektanfälligkeit, chronischen Schmerzen oder Kopf- bzw. Migräneschmerzen verursachen. Den Erkrankungen gehen oft die Symptome Nervosität, Schlafstörungen oder zunehmende Erschöpfung voraus.

Eine Behandlung mit Medikamenten führt in vielen Fällen lediglich zu einer Linderung stressbedingter Beschwerden oder zu einer zeitlich begrenzten Beschwerdefreiheit, da die Medikamente die Ursachen der Symptome nicht beseitigten. Bei weiter anhaltendem Stress können trotz symptomatischer Behandlung die Krankheitssymptome persistieren oder auch zunehmen. Ein grundlegender Wandel bezüglich der Stressproblematik kann nur über bewusstes Wahrnehmen der Stressoren und der mit diesen verbundenen emotionalen Muster sowie das Erlernen neuer emotionaler Umgangsweisen entstehen.